Diese Webseite wird in der nächsten Zeit noch erweitert

Photowebdesign.de....unsere Philosophie der Gestaltung von photographischen Webseiten

- (Ein Versuch mit vorläufigen Setzungen)

 

Vier Grundsätze:

1. Photowebdesign ist die Gestaltung von Web-Seiten mit vorwiegend photographischen Elementen.

2. In der photographisch-ästhetischen Gestaltung bei technischer Optimierung liegt der Maßstab für photographischen Webseiten.

3. Die Navigationselemente sind funktional und spartanisch einfach zu halten. Dabei gilt das KISS-Prinzip (Keep It Simple and Stupid).

4. Bei der Ausarbeitung der Photographien ist der Aufwand nicht zu begrenzen, um ein gutes, schnell ladbares Bild zu schaffen.

          Die praktische Obergrenze würden wir zur Zeit bei ca 100KB Bilddateigröße ziehen, bei einer Darstellung von 800X600 Pixeln.

 

Zu den Grenzen und Möglichkeiten der photographischen  WWW-Publikation:

Das Medium WWW als Kommunikations-Medium wird nach Auffassung von Photowebdesign.de in photographisch-ästhetischer und in technischer Hinsicht begrenzt:

            1. das Bildformat ist begrenzt durch die maximale Bildschirmgröße und die wirtschaftlich erschwingliche Qualität.

                 Die überwiegende Zahl der Bildschirme ermöglicht nur eine günstige Wiedergabe im Querformat

            2. die Farbwiedergabe in WWW ist nicht optimal durch unterschiedliche Bildschirm Arten und Einstellungen im Vergleich zum Fach Print

                oder zum photographisch handwerklichen Labor Abzug (ganz zu schweigen im Vergleich zu Fine Art Prints ).

            3. subtile Abstufungen und feine Details   (ZB im Vergleich Landschaftsfotografien im Mittelformat, 4X5 oder 8X10 Format)

                sind vergleichsweise kaum realisierbar.

            4. jedes auf den Bildschirm gebrachte Foto muss notwendigerweise das Bild (oder die Konzentration auf das Bild)

               störendende Navigationshinweise enthalten.

            5. eine spontane Interaktion von Bild-Betrachter zu Bild-Urheber ist nicht möglich.

            6. Reelle haptische Möglichkeiten sind uns bisher nicht bekannt. Vieleicht den Bildschirm küssen oder ihn zum Fenster hinauswerfen. Bezieht aber auf die Technikund nicht auf das Bild.

 

Das Kommunikations-Medium WWW hat nach Auffassung von Photowebdesign.de folgende praktische Vorteile:

            1. photographisch ästhetische Inhalte können weltweite Verbreitung finden.

            2. die weltweite Veröffentlichung ist mit vergleichsweise niedrigen Kosten verbunden.

            3. die veröffentlichungstechnischen Probleme erscheinen lösbar auch ohne große Organisation.

            4. einzelne Personen und kleine Gruppen können erstmals überhaupt einen größeren Kommunikationsradius realisieren.

            5. die leuchtenden Phosphor-Farben der verschiedenen Monitore ermöglichen  in gewisser Hinsicht eine "neue" Farbästhetik.

 

Vorläufiges Fazit:

An der Wiedergabe-Qualität von Fotografien durch Bildschirme via Internetveröffentlichung sind zwar einige Abstriche zu machen, diese sollten aber zunächst einmal in Kauf genommen werden. Wahrnehmung und Kommunikation beginnen zunächst mit der Aufmerksamkeit auf ein neues unbekanntes photographisches Bild, dann betrachtet man es etwas genauer und schließlich (falls es gefällt) möchte man mehr darüber wissen und mehr davon kennenlernen. Vorausgesetzt, man verfügt über mindestens einen 19-Zoll-Monitor (True Color, flimmerfreie 1024X968 Pixel,...) so kann bei entsprechender Bildausarbeitung auf Serverseite für den Interessenten schon eine aussagekräftige Qualität geboten werden. Die Kontaktaufnahme per E-Mail oder eine Information über eine Ausstellungsteilnahme oder Veröffentlichung des Photographen führen zu weiteren Qualitätsstufen.

Die Problematik von Bilder-Raubkopien wird dazu führen, dass zukünftige höherqualitative Angebote mit Identitätserkennung auf Betrachterebene verknüpft werden können. Durch die Begrenzung der WWW-Dateigröße scheint aus heutiger Sicht aber doch ein gewisser Copy-Schutz für das qualitativ hochwertigere photogaphisch ("verkörperte") Original zu bestehen, weil eben nur ein WWW-Zugriff auf eine „schwächere“ Kopie besteht.

Von daher empfehlen wir von Photowebdesign.de, Photogalerien mit guter Qualtät ins Netz zu stellen, um ersteinmal zu schauen, was sich entwickelt. Gute Qualität heißt dabei, außer einer Vorschau auch ein Bild mit mindestens 800X600 Pixeln bereitzustellen, das optimal geschärft sein sollte. An der Farbtiefe, bzw. an den 256 websicheren Farben wird sich nur langsam etwas verbessern.

Auch die erst langsam zunehmende Ausstattung der WWW-Nutzer mit Qualitäts-Bildschirmen sollte beachtet werden.

Realisierung:

Diese Seite enthält aktuell nur die vorläufige Theorie. Die Überlegungen hier werden zur Diskussion gestellt!

Photowebdesign-Realisierung auf unterschiedlichen Wegen, siehe: www.photo49.com

Die angegebenen Web-Seiten sind nicht als Vorbild gedacht, sondern als Diskussionsgegstand!